|
Eine Erzieherin ist für die Kinder eine vertrauensvolle Bezugsperson, die zu jeder Zeit erreichbar ist. Das genaue Beobachten der Kinder ist von grosser
Bedeutung. Wir beobachten die Kinder beim aktiven Spiel mit ihnen oder auch von ausserhalb des Spielgeschehens und halten ihre Entwicklung in Beobachtungsbögen fest. Hierdurch erfahren wir z. B. wie Kinder miteinander
umgehen, welche besonderen Interessen, Neigungen, Fähigkeiten, Schwächen und Vorlieben das einzelne Kind hat. So können wir mit unseren Anregungen und Ideen die Kompetenzen der Kinder individuell erweitern und vertiefen. Das
einzelne Kind kann gefördert und unterstützt werden. Wir können den ganz persönlichen Wünschen und Bedürfnissen der Kinder nachgehen. Es wird dementsprechend situativ gearbeitet. Die Beobachtung erweist sich auch in
Konfliktsituationen als sehr wichtig. Wir legen Wert darauf, dass die Kinder lernen, Absprachen und Vereinbarungen zu treffen; Verantwortung für sich und andere zu übernehmen. Ihre Konflikte sollten sie auf faire Art, möglichst
mit Worten statt handgreiflich, zu lösen versuchen.
Die Kinder lernen hierbei Erfolge zu geniessen, aber auch Misserfolge zu verarbeiten. Wir möchten eine nicht leistungsorientierte, sondern eine am Kind
orientierte lebensnahe Pädagogik praktizieren. Die Kinder sollen ihre eigene Welt be-greifen.
Sie können: Durch aktives selbständiges Tun die Natur, Gegenstände und Ereignisse aus ihrem Erfahrungsfeld erleben. Durch dieses aktive Tun (Hand)
werden die Erfahrungen vom Kind verinnerlicht (Herz) und schliesslich auch begriffen (Kopf). Pestalozzi spricht von der “Herz - Hand - Kopf” Pädagogik. Auch Maria Montessoris Auffassung “ Hilf dem Kind es
selbst zu tun “, spiegelt sich in unserer Arbeit wieder.
|